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	<title>Deutschlandpuls &#187; Kürzestgeschichten</title>
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	<description>So steht&#039;s um Deutschland.</description>
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		<title>K!: Füchse</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 08:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Strandgut]]></category>
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		<category><![CDATA[Neubaugebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Heiner Horlitz Ein Filmabend wäre ihm lieber gewesen. Jetzt hocken sie hinter diesem Strauch, und warten auf Füchse. Sie ist ganz aufgeregt und ihre Augen leuchten beim kleinsten Geräusch, das aus der Dunkelheit dringt. Gestern hat sie hier zwei Füchse gesehen. Sie hatte es ihm erzählt, und er hatte gelächelt. Er glaubt nicht an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2009/11/kg_klein.jpg" alt="K!_Logo_klein" /><br />
<strong>Von Heiner Horlitz</strong></p>
<p>Ein Filmabend wäre ihm lieber gewesen. Jetzt hocken sie hinter diesem Strauch, und warten auf Füchse. Sie ist ganz aufgeregt und ihre Augen leuchten beim kleinsten Geräusch, das aus der Dunkelheit dringt. Gestern hat sie hier zwei Füchse gesehen.</p>
<p>Sie hatte es ihm erzählt, und er hatte gelächelt. Er glaubt nicht an Füchse, die in einem Neubaugebiet leben. Wahrscheinlich hat sie streunende Katzen gesehen.</p>
<p>Doch sie ist sicher. Zwei Füchse.</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Es ist kühl, doch eigentlich ist es schön hier mit ihr zu sitzen. Ihre Lippen sind geöffnet.</p>
<p>Er kann ihren Atem sehen. Sie sollte das Haar öfter offen tragen. Plötzlich raschelt es im Laub, und sie greift nach seiner Hand. Wahrscheinlich nur Amseln, denkt er, doch er sagt es nicht. Als sie die Vögel entdeckt schlägt sie die Augen nieder. Ihr wird kalt. Vielleicht sollten sie jetzt nach Hause gehen, und einen Film schauen, schlägt sie vor. Sie will ihre Hand lösen, aber er hält sie fest. Er will noch bleiben. Er will auf die Füchse warten.</p>
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		<title>K!: Der Journalist</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 08:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Realität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile hat das Preisgeld unsere Wettbewerbs-Gewinnerin Katharina Seidel erreicht. Sie bedankt sich herzlich und signalisiert in ihrer Dankesmail: Das Geld geht nach Chile, &#8220;für die Betreuung und Ausbildung von Straßenkindern.&#8221; Das finden wir sehr gut! Zum Dank hat sie für den Deutschlandpuls und dessen Leser eine prägnante und weise Kürzestgeschichte beigefügt: Der Journalist Von Katharina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat das Preisgeld unsere <a href="http://www.deutschlandpuls.de/und-der-gewinner-ist-241">Wettbewerbs-Gewinnerin</a> Katharina Seidel erreicht. Sie bedankt sich herzlich und signalisiert in ihrer Dankesmail: Das Geld geht nach Chile, &#8220;für die Betreuung und Ausbildung von Straßenkindern.&#8221; Das finden wir sehr gut!</p>
<p>Zum Dank hat sie für den Deutschlandpuls und dessen Leser eine prägnante und weise Kürzestgeschichte beigefügt:</p>
<p><a href="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/fdk_klein.gif" title="fdk_klein.gif"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/fdk_klein.gif" alt="fdk_klein.gif" /></a><br />
<strong>Der Journalist</strong><br />
Von Katharina Seidel</p>
<p>Der Journalist drehte sich einigemal rasant um die eigene Achse, so dass er sich beim Stehnbleiben festhalten musste.</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>&#8220;Ich spüre das Rotieren der Welt&#8221;, sprach er bedeutungsvoll, &#8220;und was das Schönste ist: Ich habe sie selbst bewegt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>K!: Schneezauber</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensumstände]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Heiner Lahn Die Sache wurde kippelig. Hilfe! schrie die kleine Frau und und versuchte sich an den Mann neben ihr zu klammern. Wir können nicht umfallen, solange die Füße fest auf der Unterlage sind, sagte er so tonlos, als hätte es schon tausendmal sagen müssen. Jetzt fängt es auch noch zu schneien an, man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/fdk_klein.gif" alt="fdk_klein.gif" /><br />
<strong>Von Heiner Lahn</strong></p>
<p>Die Sache wurde kippelig. Hilfe! schrie die kleine Frau und und versuchte sich an den Mann neben ihr zu klammern. Wir können nicht umfallen, solange die Füße fest auf der Unterlage sind, sagte er so tonlos, als hätte es schon tausendmal sagen müssen. Jetzt fängt es auch noch zu schneien an, man kann gar nichts mehr sehen. beschwerte sie sich. Das ist immer so, war die Antwort des kleines Mannes.</p>
<p>Mama, der Mann und die Frau in der Schneekugel haben was gesagt, ganz leise, ich hab&#8217;s genau gehört. Kind, Deine Fantasie müsste man haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>K!: Schund</title>
		<link>http://www.deutschlandpuls.de/k-schund-284</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 08:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[altes Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestkrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Vergiftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Alexandra Lachmann Heinz Kasenbachs Magen knurrte. „Was für Schund liest du da eigentlich?“, fragte er und konnte nicht verhindern, dass seine Stimme vor Ungeduld zitterte. Er fixierte seine Frau, als wollte er sie durch Hypnose zum Aufgeben zwingen. Mehrere Minuten saß sie völlig unbeweglich da und las, oder tat, als läse sie. Endlich klappte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg" alt="K!_Logo_klein" /><br />
<strong>Von Alexandra Lachmann </strong></p>
<p>Heinz Kasenbachs Magen knurrte.</p>
<p>„Was für Schund liest du da eigentlich?“, fragte er und konnte nicht verhindern, dass seine Stimme vor Ungeduld zitterte. Er fixierte seine Frau, als wollte er sie durch Hypnose zum Aufgeben zwingen. Mehrere Minuten saß sie völlig unbeweglich da und las, oder tat, als läse sie. Endlich klappte sie das Buch zu und lächelte ihn an.</p>
<p>„Ein Krimi. Sehr spannend“, sagte sie.<br />
„Alles Schund!“</p>
<p><span id="more-284"></span></p>
<p>Hilde stakste in die Küche, wo sie ein wenig mit Geschirr klapperte, und kam schließlich mit einem Teller Aufschnitt, einem Brötchen und einem schaumgekrönten Bierglas zurück.</p>
<p>„Das Buch ist kein Schund“, sagte sie mit Lehrerinnenstimme und schob ihm das Glas hin.</p>
<p>Heinz leerte es in einem Zug, dann rülpste er.</p>
<p>„Alles, was du liest ist Schund.“ Ihm war flau im Magen.<br />
„Es ist kein gewöhnlicher Krimi, eher eine Anleitung.“ Hildes Lächeln wurde breiter, als sie ihm das Buch in die Hand drückte.</p>
<p>„Der Tod im Bierglas“, las er und sein Herz begann zu rasen. „Von Hilde Ka …“ Er hustete, würgte, röchelte und plumpste vom Sessel.</p>
<p>„Kasenbach“, sagte Hilde.</p>
<p>Immer muss sie das letzte Wort haben, war sein letzter Gedanke.</p>
<p>~~</p>
<p><em>Dieser Kürzestkrimi von Alexandra Lachmann aus Österreich gewann bei unserem Wettbewerb &#8220;Fass dich kurz&#8221; das völlige Wohlwollen unseres Jury-Mitgliedes Walther Fekl und landete in seiner <a href="http://www.deutschlandpuls.de/und-der-gewinner-ist-241">persönlichen Bestenliste</a> auf dem ersten Platz.</em></p>
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		<title>Und der Gewinner ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 08:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel Deutscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jury]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzestgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Platzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sieger]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; eine Gewinnerin! Liebe Kurzschriftler &#38; Kurzschriftlerinnen, es ist soweit. Der sechsköpfige Jury, eine männliche Hydra mit jeweils drei Frauen- und drei Männerköpfen, hat seine unumstößliche Entscheidung getroffen. [Trommelwirbel] Aus allen fünfhundert Einsendungen wurde der 1. Platz und die damit verbundenen einhundert Euro Preisgeld Frau Katharina Seidel für ihre K!-Story &#8220;Die heiße Ware&#8221; zuerkannt. Herzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; eine Gewinnerin!</p>
<p><a title="K!_Logo" href="http://www.deutschlandpuls.de/und-der-gewinner-ist-241"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_gross.jpg" alt="K!_Logo" /></a></p>
<p>Liebe Kurzschriftler &amp; Kurzschriftlerinnen, es ist soweit. Der sechsköpfige <a title="Wikipedia, die freie Enzyklopädie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juri" target="_blank">Jury</a>, eine männliche <a title="Wikipedia, die freie Enzyklopädie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hydra_%28Mythologie%29" target="_blank">Hydra</a> mit jeweils drei Frauen- und drei Männerköpfen, hat seine unumstößliche Entscheidung getroffen.<br />
<span id="more-241"></span><br />
<strong> [Trommelwirbel]</strong> Aus allen fünfhundert Einsendungen wurde der 1. Platz und die damit verbundenen einhundert Euro Preisgeld Frau Katharina Seidel für ihre K!-Story &#8220;<a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-die-heise-ware-182">Die heiße Ware</a>&#8221; zuerkannt. Herzlichen Glückwunsch! Die dem Genre angemessene Prägnanz, der enthaltene Witz und die Selbstbezüglichkeit (immerhin geht es um Literatur) haben den sechsköpfigen Jury überzeugt. <strong>[/Trommelwirbel]</strong></p>
<p>Dem Zufall ist es in die Schuhe zu schieben, dass diese Geschichte bereits am 23.12. auf Deutschlandpuls.de veröffentlicht wurde &#8211; wie schon einige andere der eingesandten Kürzestgeschichten zuvor oder danach. Der Vorabdruck hatte definitiv keinen Einfluss auf die Kürung.</p>
<p>Viele haben mitgemacht, doch nur eine(r) konnte gewinnen. Um doch noch einige andere Autoren mit ihren Geschichten ins wärmende Licht der Blogosphäre zu rücken, sind hier die persönlichen Fünfer-Charthits eines jeden Jurymitglieds aufgelistet:</p>
<p><strong>1. Steffi Wiesner</strong></p>
<ol>
<li>Walter Baco: Urlaub in Palermo</li>
<li>Norbert Rheindorf: Geständnis</li>
<li>Michael Rossié: Die Kollision</li>
<li>Axel Richter: Herzschmerz</li>
<li>Peter Janicki: Widerstand</li>
</ol>
<p><strong>2. André Winzer</strong></p>
<ol>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-die-heise-ware-182">Katharina Seidel: Die heiße Ware</a></li>
<li>Walter Baco: Urlaub in Palermo</li>
<li>Herbert Jan Janschka: Der Mantel</li>
<li>Peter Janicki: Widerstand</li>
<li>Peter Janicki: Wer andern eine Grube gräbt</li>
</ol>
<p><strong>3. Stefanie Fenger</strong></p>
<ol>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-die-heise-ware-182">Katharina Seidel: Die heiße Ware</a></li>
<li>Wolfgang Baumann: Eine Nacht mit ihr</li>
<li>Angelika Bahr: Flüchtige Begegnung</li>
<li>Sebastian Lühn: Monopoly</li>
<li>Heike Schrapper: Brücke</li>
</ol>
<p><strong>4. Walther Fekl</strong></p>
<ol>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-schund-284">Alexandra Lachmann: Schund</a></li>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-dimensionswechsel-178#more-178">Esther Grau: Dimensionswechsel</a></li>
<li>Wolfgang Baumann: Eine Nacht mit ihr</li>
<li>Beate Rosner: Der lavendelfarbene Seidenschal</li>
<li>Saven van Dorf: Leise rieselt der Schnee</li>
</ol>
<p><strong> 5. Christine Senkbeil</strong></p>
<ol>
<li>Marcus Nickel: Winde</li>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-fuchse-285">Heiner Horlitz: Füchse</a></li>
<li>Kerstin Becker: Verflossener</li>
<li>Petra Pasch: Die Lampe</li>
<li>Ines Drosta: Die Tränen des Schneemanns</li>
</ol>
<p><strong>6. Alexander Fromm</strong></p>
<ol>
<li>Ute Walenski: Falsche Heimkehr</li>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-der-blick-durchs-fenster-186">Johannes Zorn: Blick durchs Fenster</a></li>
<li>David Grade: Duschen</li>
<li>Carina Dreisewerd-Schallinger: Wortlos</li>
<li><a href="http://www.deutschlandpuls.de/k-schneezauber-286">Heiner Lahn: Schneezauber</a></li>
</ol>
<p>Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben, fürs Mitmachen. Die eine oder auch die andere Geschichte werden wir in loser Folge in unserer Rubrik <a href="http://www.deutschlandpuls.de/category/kurzestgeschichten">Kürzestgeschichten</a> veröffentlichen, denn es waren sehr viele gute dabei. Es gilt auch weiterhin: dranbleiben!</p>
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		<title>K! Fast eine Parabel</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 08:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Strandgut]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Direktor]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Parabel]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wermutbrüder]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Thomas Klosner &#8220;Hör mal zu&#8221;, sagt der Direktor zu dem Penner, den er am Müllcontainer trifft. &#8220;Vor vielen Jahren habe ich beobachtet, wie Du allabendlich den Abfall nach meinen leeren Bierflaschen durchwühltest und Dir aus dem Erlös für das Flaschenpfand an der gegenüberliegenden Tankstelle den einen oder anderen Doppelkorn leisten konntest. Anfangs war ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Thomas Klosner</strong></p>
<p>&#8220;Hör mal zu&#8221;, sagt der Direktor zu dem Penner, den er am Müllcontainer trifft. &#8220;Vor vielen Jahren habe ich beobachtet, wie Du allabendlich den Abfall nach meinen leeren Bierflaschen durchwühltest und Dir aus dem Erlös für das Flaschenpfand an der gegenüberliegenden Tankstelle den einen oder anderen Doppelkorn leisten konntest. Anfangs war ich angewidert und wütend, aber bereits seit langer Zeit habe ich für die Flaschen eine getrennte Tüte verwendet, damit Du es leichter hast und auch meinen übrigen Unrat unangetastet lässt. Gerade gestern habe ich meine Stellung verloren; mithin sitzen wir jetzt beide im gleichen Boot und es wird Zeit, dass Du Dich revanchierst und mir etwas von dem überlässt, was eben bei Dir übrig ist.&#8221;<br />
<span id="more-214"></span><br />
&#8220;Ich denke, das geht voll in Ordnung, Kumpel&#8221;, erwidert also der Angesprochene, nunmehr an seiner löcherigen Hose nestelnd. Und nur einem reaktionsschnellen Sprung zur Seite verdankt es der Direktor, dass der warme wasserhelle Strahl an ihm vorbei nur den ja bereits vorgestellten Müllcontainer trifft.</p>
<p>~</p>
<p>Dieser Text ist eine Reaktion <a href="http://www.deutschlandpuls.de/wettbewerb-fass-dich-kurz-31">hierauf</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>K! Keine Zeit</title>
		<link>http://www.deutschlandpuls.de/k-keine-zeit-213</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 08:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gunnar Kaiser Zum Glück, dachte er, habe ich keine Zeit, um bei so etwas mitzumachen. So etwas ist doch wohl etwas für Leute, die nichts besseres zu tun haben. Punkt. ~ Dieser Text ist eine Reaktion hierauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Gunnar Kaiser</strong></p>
<p>Zum Glück, dachte er, habe ich keine Zeit, um bei so etwas mitzumachen. So etwas ist doch wohl etwas für Leute, die nichts besseres zu tun haben. Punkt.</p>
<p>~</p>
<p>Dieser Text ist eine Reaktion <a href="http://www.deutschlandpuls.de/wettbewerb-fass-dich-kurz-31">hierauf</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>K! Silvestersorgen</title>
		<link>http://www.deutschlandpuls.de/k-silvestersorgen-191</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 11:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aphorismus]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kalenderblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Silvestersorgen Reiß. Eins ab. Noch eins. Oh, grässlich, diese Menschen. Meine Mutter, mein Vater. Alle zerrissen. Ab. Fort. Und ich ganz allein, vegetiere vor mich hin, denke ewig mein kleines Sprüchlein. Aphorismus vergangener Ären, doch ich trage ihn weiterhin, bis zu meinem Tode. Reiß. Nun auch mein Bruder, siecht dahin wie alle anderen. Gräuel, oh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg" title="K!_Logo_klein"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.thumbnail.jpg" alt="K!_Logo_klein" /></a></p>
<p><strong>Silvestersorgen</strong></p>
<p>Reiß. Eins ab. Noch eins. Oh, grässlich, diese Menschen. Meine Mutter, mein Vater. Alle zerrissen. Ab. Fort. Und ich ganz allein, vegetiere vor mich hin, denke ewig mein kleines Sprüchlein. Aphorismus vergangener Ären, doch ich trage ihn weiterhin, bis zu meinem Tode. Reiß. Nun auch mein Bruder, siecht dahin wie alle anderen. Gräuel, oh Gräuel, warum uns? Was taten wir, dass man uns derart papierfresserisch behandelt! Schnipp, schnapp, ab. Eins, zwo, drei, gleich vorbei. Sterben, ist das schlimm? Niemand, den ich fragen kann. Niemand, der mir lauscht. Ach, ich möcht’ so gern &#8211; Ratsch. &#8220;Und nun das letzte Blatt, reiß ich vom Kalender ab.&#8221;</p>
<p>~<br />
Theresa Schwarz, Wiesbaden</p>
]]></content:encoded>
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		<title>K!: Tagebuch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deutschlandpuls.de/k-tagebuch-181</guid>
		<description><![CDATA[Tagebuch von Michael Engelmann 06. April 2017 Über mir zerbricht die Welt, verbrannte Städte, nuklear verseucht. Ich sitze im Dämmerlicht der letzten Neonröhre, den aufgequollenen Arm der korpulenten Frau an meiner Hand. Sie schwitzt! Wir sind zwanzig, doch der Bunker ist nur für zwölf Personen. Wir werden nicht mehr lange durchhalten können. Eine Woche vielleicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg" title="K!_Logo_klein"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.thumbnail.jpg" alt="K!_Logo_klein" /></a></p>
<p><strong>Tagebuch</strong><br />
von Michael Engelmann</p>
<p>06. April 2017</p>
<p>Über mir zerbricht die Welt, verbrannte Städte, nuklear verseucht. Ich sitze im Dämmerlicht der letzten Neonröhre, den aufgequollenen Arm der korpulenten Frau an meiner Hand. Sie schwitzt!</p>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p>Wir sind zwanzig, doch der Bunker ist nur für zwölf Personen.</p>
<p>Wir werden nicht mehr lange durchhalten können. Eine Woche vielleicht, nicht länger. Die Luft ist stickig und wird langsam knapp.</p>
<p>Wir sind zwanzig Männer, Frauen, Kinder. Doch Du bist nicht hier.</p>
<p>Wo bist Du?</p>
<p>Sitzt Du auch in einem der überfüllten Bunker? Ich hoffe es! Denn, wenn der Tag gekommen ist, an dem wir die Luke öffnen müssen, werde ich beginnen Dich zu suchen. Ich will Dich, bevor ich sterbe, noch einmal wieder sehen.</p>
<p>Ja, vielleicht, ich hoffe es, sehen wir uns noch einmal wieder.</p>
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		<title>K!: Buicide</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Irrsinn]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Kofferwort]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Wortneuschöpfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Buicide von Annette Schmitz-Dowidat Gestern morgen ging ich zur Arbeit. Ich zog meinen Mantel an, ließ mich die Treppe herunterfallen, auf der Straße sprang ich vor ein Auto, warf mich dann vor der Straßenbahn auf die Gleise, rannte gegen die Mauern des Arbeitshauses, schob meine Finger in das Zeiterfassungsgerät &#8211; es schrie &#8211; , auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg" title="K!_Logo_klein"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.thumbnail.jpg" alt="K!_Logo_klein" /></a></p>
<p><strong>Buicide</strong><br />
von Annette Schmitz-Dowidat</p>
<p>Gestern morgen ging ich zur Arbeit. Ich zog meinen Mantel an, ließ mich die Treppe herunterfallen, auf der Straße sprang ich vor ein Auto, warf mich dann vor der Straßenbahn auf die Gleise, rannte gegen die Mauern des Arbeitshauses, schob meine Finger in das Zeiterfassungsgerät &#8211; es schrie &#8211; , auf den Knien kroch ich die Treppe zu meinem Zimmer hinauf, mein Kopf schlug die Tür auf, die Aktenregale fielen auf mich herab, mit meinem rechten Zeigefinger bohrte ich in der Steckdose herum, mittags saß ich in der Kantine in einem Topf kochenden Wassers, am Nachmittag lochte ich meine rechte Hand und heftete sie ab, schließlich sprang ich aus dem Fenster im vierten Stock und ging wieder nach Hause.</p>
<p>Nichts blieb übrig von mir an diesem Tag.</p>
<p><span id="more-187"></span></p>
<p>Heute bleibe ich zu Hause.</p>
<p>~<br />
Anmerkung: Bei der Wortneuschöpfung &#8220;Buicide&#8221; handelt es sich um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kofferwort">Kofferwort</a>, gebildet aus &#8220;Büro&#8221; und &#8220;Suicide&#8221;.</p>
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		<title>K!: Der Blick durchs Fenster</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 08:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradständer]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwohnheim]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg" title="K!_Logo_klein"><img src="http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.thumbnail.jpg" alt="K!_Logo_klein" /></a></p>
<p><strong>Der Blick durchs Fenster</strong><br />
von Johannes Zorn</p>
<p>Die Größe der Wohnung stört Julia nicht beim Sex mit Malte, sondern das einzige Fenster des 20 qm großen Apartments. Man blickt direkt in den Innenhof des Studentenwohnheims, genauer gesagt direkt auf den gefüllten Fahrradständer, der unmittelbar vor dem Fenster angebracht ist. Die Tatsache, dass jeder, der sein Fahrrad benutzen will, auch unweigerlich vor Maltes Fenster steht, führt dazu, dass Julia sich beobachtet und zudem unbehaglich fühlt, wenn sie rittlings auf Malte sitzt.</p>
<p>Malte ist der sicheren Meinung, dass von draußen, auf Grund der Lichtspiegelung des Fensters, nichts zu sehen sei. Er hat auch gut reden, liegt er doch beim Akt stets unten und präsentiert sich nicht in der Art wie Julia.</p>
<p><span id="more-186"></span></p>
<p>Eines Tages ruft Julia den heimfahrenden Malte an, er solle bitte vor Betreten der Wohnung einen kurzen, prüfenden Blick durch das Hoffenster werfen.</p>
<p>Als Malte vor dem Fenster steht, ist er nicht nur erstaunt, wie gut er Julias hüpfende Brüste sehen kann, sondern auch, Nachbar Sven, der mit lustverzerrtem Gesicht unter Julia liegt.</p>
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		<title>K!: Junges Glück</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 08:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kürzestgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[K!]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Junges Glück von Stefan Rehberger Einmal frage ein junger Mann ein Mädchen, ob es ihn heiraten wolle. Nach dem Jawort gründeten die beiden eine Familie und verlebten gemeinsam den Rest ihrer Tage. Einer der Enkel soll es bis zum Fußball-Nationalspieler gebracht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.jpg' title='K!_Logo_klein'><img src='http://www.deutschlandpuls.de/wp-content/uploads/2007/11/kg_klein.thumbnail.jpg' alt='K!_Logo_klein' /></a></p>
<p><strong>Junges Glück</strong><br />
von Stefan Rehberger</p>
<p>Einmal frage ein junger Mann ein Mädchen, ob es ihn heiraten wolle. Nach dem Jawort gründeten die beiden eine Familie und verlebten gemeinsam den Rest ihrer Tage. Einer der Enkel soll es bis zum Fußball-Nationalspieler gebracht haben.</p>
]]></content:encoded>
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