Aufschwung ohne Aufstieg
Niemand bestreitet, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ein vorzügliches Informationsblatt ist. Hinsichtlich ihrer politischen und ökonomischen Vorstellungen herrscht naturgemäß weniger Einhelligkeit. Eine besonders ausgeprägte soziale Sensibilität sagen ihr selbst ihre Freunde nicht nach. Als Sprachrohr der Unterprivilegierten hat sie nie gegolten. Das hindert FAZ-Autor Winand von Petersdorff nicht daran, eine soziale Analyse vorzunehmen, die in vorbildlicher Präzision darlegt, wie gering in unserer Gesellschaft die Chancen sind, aus der sogenannten Unterschicht aufzusteigen. Auch zur Reallohn-Entwicklung und ähnlichen Themen ist dort höchst Aufschlussreiches und oft wenig Erbauliches nachzulesen.
Gewiss, es gibt es viele ausführliche Studien und dutzendweise Artikel zu ähnlichen Fragestellungen. Dieser Text bringt aber, so scheint uns, in besonders hoch konzentrierter und lesbarer Form auf den Punkt, wie’s um Deutschland steht. Wer es so versteht, Deutschland den Puls zu fühlen, wird von uns verlinkt. Den FAZ-Text vom 8. März finden Sie hier: In Deutschland stimmt die Balance nicht mehr.
